vom Sinn kurzer Gebetsworte

Versuche nicht, viele Worte zu machen, damit sich dein Geist nicht bei der Suche nach Worten verliert. Ein Wort des Zöllners hat Gott Genüge getan, und ein Wort des Glaubens hat den Räuber gerettet. Viele Worte haben im Gebet oft den Geist mit Vorstellungen erfüllt und zerstreut. Die wenigen Worte aber pflegen den Geist zu sammeln.

Johannes Klimakus (6. Jhd.), zietiert von Simon Peng Keller in „Kontemplation – Einübung in ein achtsames Leben“ (S. 82)

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